Naturparadies Wildenrain

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Geschichte und Entstehung

ein Chronology des Naturparadieses

Das Haus im Allgemeinen | Der Seminarraum

Die Geschichte und Entstehung

Dort wo vorher ein altes Wälder-Bauernhaus (bzw. Vorsäß) mit einer Sennküche stand, steht heute in gleicher Größe und optisch äußerlich fast identisches, zweckentfremdetes neues Gebäude, das nun als Ferienwohnung und als Seminarhaus dient. Unser Hauptanliegen war, den alten Wälderhaus-Stil zu bewahren. Lange haben wir mit dem Gedanken gerungen, das alte Haus zu erhalten, das letztendlich aus ökonomischer Sicht nicht mehr vertretbar war. Es kam deshalb beim Abriss des beseelten alten Wälderhauses schon etwas Wehleid auf.

Mit der Planung und Einrichtung des Ferienhauses, sowie des gesamten Anwesens, haben wir uns zum Ziel gesetzt, möglichst naturgemäße Baumaterialien (fast ausschließlich aus Hittisau) zu verwenden. So haben wir z.B.: bei der Holzschlägerung und bei der Weiterverarbeitung genau auf Mondgezeiten geachtet. Für die technische Planung stand uns Wolfgang Bilgeri, ein Architekt mit einer sehr großen praktischen Erfahrung, zur Seite.

Nach diesen Zielvorsätzen haben wir auch die Handwerker ausgesucht, die dieses romantische Feriendominizil neu errichteten. Beschreiben wir hier mal die wichtigsten:

Baumeister und Zimmermann Gerhard Bilgeri, ein Meister in der Holzbauweise und der die berühmte Bregenzerwälder Architektur schon von seiner Entstehung her bestens kennt.

"Unter Dach und Fach"
Selbst für das Dach verwendeten die Dachdeckerprofis von der Firma Rusch Alberschwende Naturziegeln.

Installateur Christoph Bereuter kennt die Technik der alternativen Energie sehr gut.

In Zusammenarbeit mit Josef Demski, der in die Erde 3 Löcher bohrte und eine Erdwärmesonde verlegte, war der Grundstein für eine Wärmequelle gelegt.

Die Mutter Erde liefert nämlich die behaglichen Temperaturen ins Haus und sorgt auch dafür, dass Sie warm duschen können. Christoph sorgte auch dafür, dass Sie wie von je her ohne Sorge das frische Quellwasser trinken können, das unbestrahlt aus der eigenen nahe liegenden Quelle kommt. Laut behördlichen Untersuchungen besitzt dieses Quellwasser eine beachtlich hohe Wertigkeit, wie es in sehr weiter Umgebung keine zweite Quelle hervorbringt.

Mit dem Herzstück in der Wohnküche, die beheizte Lehmwand, hat sich der international bekannte Lehmkünstler Martin Rauch äußerste Mühe gegeben den Lehm nach der Herzfrequenz zu stampfen.

An diese beheizte Lehmwand, die auch als Raumteiler dient, zimmerte der Tischler Markus Faißt aus Hittisau in liebevoller Feinarbeit eine sehr geschickte und ansehnliche Küche. Er ist ein Garant dafür, nur ausgesuchte und nach Mondzeiten verarbeitete Holzmaterialien zu verwenden.

Auch der Tischler Roland Haller aus Langen bei Bregenz zimmerte die Betten und Schränke in den Schlafzimmern aus Massivholz. Wir erinnern uns noch gerne, wie er nach Fertigstellung vor seinem Werk stand und mit einem freudigen Juchzer sagte: "Ihr könnt denken was ihr wollt, mir gefällt es". Es ist ein Zeugnis dafür, mit welcher Liebe (und nebenbei gesagt, das fühlte man bei allen Handwerkern) er an diese Arbeit ran ging.

Und damit im Naturparadies Wildenrain auch wirklich die Lichter angehen plante und installierte Lothar Steurer (Fa.Walter Österle) die elektrotechnischen Anlagen. Selbst hier wurde nach den neuesten Erkenntnissen der Baubiologie gearbeitet und die ökologischen Grundsätze berücksichtigt.

Die Haustüre, die Fenster und die Fensterläden installierte uns der Schreiner Herbert Feuerstein, der sich mittlerweile fast ausschließlich auf solche Arbeiten spezialisierte.

Einen optischen Kontrast zu den unbehandelten Holzwänden in den Räumen gibt der ebenfalls unbehandelte Parkettboden wieder. Klaus Schneider aus Riefensberg verlegte ein Eichenholz-Parkett, das den Räumlichkeiten einen mollig warmen Charakter gibt.

Unumgänglich für ein originales Bregenzerwälderhaus ist ein schönes Schindelkleid. Für diese Arbeiten gibt es im Bregenzwald sowieso nur Spezialisten, denn hinter dieser Arbeit steckt eine Menge Hintergrundwissen über die Auswahl und die Bearbeitung der Materialien. Einer der wenigen, der dieses Fach sehr gut beherrscht, ist Elmar Moosbrugger.

Für die Vollständigkeit hier noch die restlichen Handwerker:

Erdbewegung: Kurt Vögel
Baumeister Keller und Tiefgarage: Metzler-Bau
Estrichleger: Markus Schedler
Fliesenleger: Othmar Zwischenbrugger, Aron Nesensohn
Maler: Andreas Rüf

Wir wissen sehr wohl, dass die ganze Baugeschichte zunächst den wenigsten Gästen interessiert. Lassen Sie uns aber dennoch verdeutlichen, welch starke Liebe wir schon zu dem alten Bauernhaus entwickelten und noch mehr zu dem neuen Landhaus, schlichtweg allgemein zu diesem Ort. Es war schon immer ein Kraftplatz an dem sich neue Lebensenergie bilden konnte. Wir glauben, dass dieser "Power of Love" auch die Handwerker verspürten, die Begeisterung war jedenfalls bei allen deutlich zu sehen.

An dieser Stelle möchten wir allen danken, die bei dem Projekt Naturparadies Wildenrain mitgeholfen haben. Zu den meisten hatten wir vor Baubeginn schon ein gutes persönliches Verhältnis.

Wir sind felsenfest überzeugt, dass diese positive Lebensenergie, die das Naturparadies Wildenrain ausstrahlt, auch jeder Gast empfinden wird.

Wir wünschen allen Gästen einen erholsamen und Kraftschöpfenden Aufenthalt in diesem so imposantem Ferienparadies.

Gabriele Bechter mit Familie
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